Women in Silicon Roundabout

Gestern waren Yin und ich auf einer beinahe männerlosen Konferenz zum Thema Frauen in die Technik in London. Wir hörten uns die Werdegänge einiger Frauen, Vorträge über Design Patterns und Bitcoins und Diskussionsrunden zu den Themen – wieso sind so wenige Frauen in der Technik und was kann man dagegen machen an und nahmen auch an ein paar Workshops teil. Dazwischen lernten wir zahlreichen Leute kennen, tauschten Meinungen aus und schlugen uns die Bäuche voll.

Interessant war aber, dass niemand je ihre Visitenkarten herauspackte. Sowas hab ich bei einer Konferenz auch noch nicht gesehen (und das obwohl wir sogar welche von Splash Damage bekommen haben!).

Im Anschluss trafen wir dann auf die Männer und gingen noch Pizzaessen bevor wir ihm das Carcassonne-Spielen während dem Warten auf den Zug beibrachten.

#WinTech16

Angi-Foto in Twitterpost

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3 Responses

  1. Maria sagt:

    Carcassonne ist toll ?. Frauen in der Technik ist wohl nicht so einfach, nicht jede hat das Zeug dazu (frag mal Clemens) und oft sitzen Männer im Personalbüro, die den Frauen diese Rolle nicht zutrauen. Regina ist ja auch gerade am Suchen und ich hab nicht das Gefühl, dass man auf sie wartet. Wer wünscht sich eigentlich die Frauen in die Technik?

    • angi sagt:

      Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass mich wer will. Ich denke das liegt aber auch daran, dass man beim einem ohne Joberfahrung keine Ahnung hat was man bekommt. Es ist eben ein gewisses Risiko dabei. Ich denke nicht, dass das Problem ist, dass Frauen es weniger gut könnten, da gibt es mehrere Probleme über die bei der Konferenz gesprochen wurde. Es fängt schon in der Kindheit an, bei den geschlechtsspezifischen Vorurteilen, wie z.B. bei Fernsehserien und Spielzeug. Ein Mann hat auch gemeint, was die sprechenden Spielzeuge sagen wird zum Mantra – z.B. das Pony sagt „Es gibt nichts Tolleres als Glitzer.“
      Es gibt auch viel weniger Mädchen die etwas Technisches studieren und demnach gibt es auch weniger Bewerberinnen. Wenn es dann aber doch welche gibt, kann es sein, dass das männerdominierte Umfeld keine angenehme, gleichberechtigende Arbeitsumgebung für Frauen bietet und diese dann bald schon den Job wechseln. Und eine hohe Drop-Out-Rate gibts auch nach der Karenzzeit.
      Wer mehr Frauen will? Viele Firmen. Es gibt einige Studien die hervorbringen, dass „durchmischte“ Teams produktiver arbeiten/ erfolgreichere Spiele machen etc. Man hat auch mehr unterschiedliche Gesichtspunkte und Meinungen. Außerdem muss man auch bedenken, dass die Zielgruppe ja auch viele Frauen beinhaltet, weshalb das in der Produktion ja auch wünschenswert ist. Wäre doch irgendwie blöd, wenn beispielsweise eine Gruppe von Männern Bücher mit Tipps für Frauen in der Schwangerschaft schreiben würde, um ein Extrembeispiel zu nennen.
      So, daraus hätte ich jetzt schon fast einen Blogeintrag machen können. ?

  2. Petra Neustifter sagt:

    Tja, das beliebte Arbeitsthema!
    Gegenfrage: Warum arbeiten eigentlich so wenige Männer in frauendominierten Berufen? Ich spreche aus persönlichen Erfahrungen…

    Ich bewundere jede/jeden, der in einem Männer/Frauenberuf arbeitet, denke mir aber, dass es auch seine Gründe hat, warum Frauen zB. in der Pflege arbeiten und Männer technische Berufe ergreifen.

    Heutzutage sollte es eigentlich auch keine Überraschung mehr sein, wenn eine Frau einen „Männerberuf“ ergreift oder umgekehrt. Die Zeiten von „Frauen an den Herd“ sind ja schon einige Zeit vorbei und ich finde es ist etwas selbstverständliches, dass sich jeder seinen Wunschberuf nach seinen eigenen Fähigkeiten aussuchen kann.

    Da meine technischen Fähigkeiten nur in Ansätzen vorhanden sind – Hut ab vor allen Frauen in technischen Berufen!

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