I would run 10000m…

Am Sonntag war der große 10k London Lauf, wo ich, ein paar Arbeitskollegen und noch tausende andere mitliefen. Alles war top organisiert. Um 7:30 würde der Bag Drop für die blaue Gruppe (in der ich war, sonst gab es noch rot – ich glaube das waren die die in unter 40min fertig werden wollten) aufmachen, ab 8:00 machen sich die Läufer dann auf zum Start, um 8:30 macht der Bag Drop zu, um 9:00 sollten alle beim Start sein und ab 9:35 würden mal die blauen Läufer in Gruppen starten.

Um 7:45 dort zu sein schien also keine schlechte Idee zu sein. Also standen wir in der Früh auf, ich zog mich an, packte meine Tasche fertig, wir frühstückten und dann gings mit dem Zug nach London. Und dann blieb der Zug stehen und es wurde durchgesagt, dass die hintere Tür nicht schloss. Der Lokführer ging nach hinten und wieder nach vorne und telefonierte und die Zeit verging. 5min. 10min. 15min. Wenn wir den nächsten Zug nehmen würden wären wir um 8:24 oder so dort, mit dem Bus ginge es auch nicht schneller. Nach ca. 22min dann endlich ging es doch wieder weiter. (Aber jetzt war ich komplett gestresst.)

Wir waren dann ca. 15-20min bevor der Bag Drop schloss dort. Wir trafen auch gleich auf meine Arbeitskollegen und wenig später ging ich mit ihnen schon in Richtung Start, während es sich Xhris in einem Kaffee gemütlich machte. Es war ein ca. 20min langer Fußmarsch. Danach musste man sich entlang der Straße zur richtigen Gruppe einreihen. Ich und zwei Kollegen waren in Gruppe D. Jetzt hieß es warten, ca. 15min vor dem Start gab es dann noch ein gemeinsames Aufwärmen und dann liefen schon die ersten los – an uns vorbei. Immer wieder wurde unterbrochen und dann durfte wieder die nächste Gruppe starten. Vor dem Start und auch ein paar mal unterwegs tanzten ein paar Cheerleaderinnen, hin und wieder gab es Musik und Trommelgruppen, es gab drei Trinkstationen wo man Wasserflaschen bekam und auch einige „Duschen“ (hohe Stangen die seitlich feine Wassertropfen versprühten) durch die man durchlaufen konnte. Es gab auch einige Fotografen (aber wie viel die Fotos kosten wollt ihr gar nicht wissen). Das Renntempo war sehr unterschiedlich. Man sah quasi immer Leute gehen (die ersten schon nach ca. 1km!) und einige die schnell vorbeiliefen. Alt und jung lief, manche von ihnen waren sogar verkleidet (z.B. als Big Ben). Es ging kreuz und quer durch die Stadt, oft eine Straße entlang und dann gleich wieder zurück.

10K Run Route 2016

Nach dem Rennen bekamen wir ein Shirt, eine Medaille, ein Sackerl mit Werbematerial und etwas Süßem und natürlich auch wieder was zu trinken. Wir trafen noch schnell auf ein paar meiner ebenso verschwitzen Kollegen, dann zog ich mich in dem dunklen, schwarzen Zelt aka Female Change um und wir sausten ab nach Hause wo ich erstmal eine herrliche Dusche genoss.

Danach machten wir Mittagessen – es gab Ente! Und dann gings auch gleich wieder weiter zum Adam, wo wir mit ein paar SD Arbeitskollegen und deren Freundinnen einen wirklich lustigen Brettspielnachmittag/Abend verbrachten. Erst nach 22:00 waren wir dann wieder zu Hause.

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4 Responses

  1. Petra Neustifter sagt:

    Wow! Sehr sportlich! Da könnte ich nicht mithalten – laufen ist nicht so mein Sport… Die Medaille ist jedenfalls eine schöne London-Erinnerung! Super!

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