So, endlich gibts wieder was Neues zu berichten und davon nicht gerade wenig, wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt. Um euch aber nicht gleich vollkommen zu überfordern und es länger spannend zu halten (und weil ich noch nicht fertig bin mit dem Schreiben ?) werd ich den Blogpost hier stückchenweise veröffentlichen.
Donnerstag
Am Donnerstag in der Früh hatten wir noch keinen Stress, alles war bereits zusammengepackt und der Termin mit der Agency für 10:30 angesetzt. Da wir unsere kompletten Küchenutensilien und die Essensvorräte (außer TK und Kühlschranksachen) schon wie geplant am Vorabend verpackt haben blieb uns fürs Frühstück nur Auswärtsessen als Option über. Als wir um 9:30 noch im Zimmer waren, rief uns dannn eine Frau von der Agency an, dass wir doch einen Termin um 9:30 hätten. Wir erklärten ihr dann aber, dass der per Mail verschoben worden wäre, da der Vermieter keine Zeit hätte, was sie sofort zufrieden stellte und woraufhin sie noch zig Mal am Telefon sagte, „ja, ok 10:30“. Wir hätten fast gesagt, wir könnten auch vorher kommen, aber dafür ließ sie uns gar keine Zeit.
Als wir dann gerade beim Costa in der Schlange standen rief uns die Agency noch einmal an und meinte dass alle schon da wären und auch die Wohnungsinspektörin schon in der Wohnung wäre. Wir versicherten ihr dann, dass wir so bald wie möglich kommen würden. Allerdings brauchte unser Kaffee leider gefühlte Ewigkeiten. Bei der Agency erklärte uns dann eine Vertretung unserer Marklerin zig Dinge und wir mussten bei den ganzen Dokumenten noch etliche Tippfehler ausbessern bis wir die Dokumente dann unterschreiben konnten. Wir bekamen Bedienungsanleitungen von dem Heizsystem, der Waschmaschine, dem Kühlschrank … Und dann auf einmal wollte die nette Dame eine Bestätigung der derzeitigen Wohnadresse welche nicht älter sein durfte als 3 Monate. Tja, und das konnte ich nicht bieten, denn auf meinem Gehaltszettel steht meine Adresse leider nicht und von der Bank hab ich schon lange nichts bekommen und ansonsten haben wir ja keine Rechnungen. Aber ohne dem wäre der Vertrag nichtig sagte sie. Ich war schon aufgestanden und hatte war schon im Begriff die Jacke anzuziehen um schnell zur Firma zu gehen und mir von der HR Abteilung einen solchen Nachweis ausstellen zu lassen, als sie erklärte ich könnte ihn später oder morgen auch noch bringen. (Über unseren Chat (hab die App am Handy) konnte ich dann später schnell darum fragen und unsere HR Assistentin versicherte mir dann, dass sie mir ein solches Dokument bis am Nachmittag ausstellen konnte.) Nach dem ganzen Dokumentenkram in der Agency gingen wir dann schnurstraks zur Wohnung, wo eine etwas gestresste Dame auf uns schon seit langer Zeit warteten zu schien. Sie war die jenige, die alle Flecken und Unperfektheiten in der Wohnung schon abfotografiert hatte. Eigentlich hätte sie uns die glaub ich alle zeigen sollen, aber das freute sie anscheinend nicht mehr. Sie meinte, wir würden in nächster Zeit mal den Bericht inkl. Inventar bekommen und dann hätten wir noch zwei Wochen Zeit Dinge zu ergänzen, somit war es für uns kein Problem, dass sie schon wenige Minuten nach unserer Ankunft wieder dahin war. Wir machten schon mal ein paar Fotos von kleinen Flecken and der Wand, von kleinen Peckern an Wänden und Kasterln, aber dann mussten wir schon bald wieder los. Das Auto wartete.
Um Punkt 12:00 Uhr waren wir dann beim Sixt und bekamen die Schlüssel für einen grauen Van. Der „Fahrer“ führte uns ums Auto herum und zeigte uns alle Kratzer die es schon hatte und ich machte fleißig Fotos davon – nur im Falle dass irgendwas wäre. Anschließend find für Xhris das Abenteuer erst an – zum ersten Mal durfte er ein englisches Fahrzeug lenken und ich durfte ihm dabei als Beifahrer assistieren! Es war spannend, aber es lief alles glatt, es war ein Dieselfahrzeug aber dass die Gangschaltung links war war ziemlich ungewohnt für Xhris.
- Xhris beim Autofahren
- Autoausborgen beim Sixt
Beim Haus angekommen warnte uns Ben schon, dass wir am besten die Tür offen stehen lassen sollen um keinen Strafzettel zu bekommen, das taten wir auch. Allerdings kamen wir schon bald zu dem Punkt wo wir die Playstations, den Fernseher und weitere Schätze einräumten und dann kümmerte sich Xhris ums Verstauen, während ich munter die Stiegen auf und ab rannte und die Packerl beim Auto ablieferte. Die Matratze aus dem Gartenhäusschen mussten wir dann aber wohl oder übel gemeinsam raustragen, die wäre zu schwer für einen von uns gewesen. Glücklicherweise war das aber dann auch kein Problem. Ben lobte uns sogar, dass wir das ziemlich gut meisterten, es funktionierte aber auch einfach alles wie am Schnürchen. Ein paar Stunden und zahlreiche Schweisperlen später war ich es dann, der das Auto bewachte, während Xhris die Kühltruhe und die Gefriertruhe leerte. Anschließend wartete dann Xhris noch kurz auf mich, während ich auf einen Sprung zu Splash Damage ging um mir meine Wohnadressenbestätigung abzuholen. Anschließend fuhren wir zu unserer neuen Wohnung. Dabei bogen wir dann einmal zu bald ab und landeten in einer Sackgasse. Wobei, eigentlich war es gar keine Sackgasse, sie war zwar eng und winkelig und führte durch Baustellenbereich und unter einem Gebäude vorbei, doch am Ende versperrten uns nur drei kennzeichenlose Fahrzeuge den Weg zur Highstreet, welche sogar schon sichtbar war. Das Geschäft zu welchem sie zu gehören schienen sah aber nicht sehr einladend aus, weshalb wir beschlossen einfach kehrt zu machen, was dann auch kein Problem war, da genug Platz zum Umdrehen da war.
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Und dann waren wir endlich bei der Wohnung. Unser Wohnhaus ist noch nicht komplett fertig, erst in drei Wochen sollen alle eingezogen sein und überall wimmelte es nur so von Bauarbeitern. Diese waren allerdings allesamt wirklich nett. Wir fragten den einen ob wir auf den Parkplätzen vor dem Haus zum Ausladen konnten, er meinte wir sollten noch eine Runde fahren, bis Platz wäre, also drehten wir noch eine kleine Runde um den Block. Als wir zurückkamen durften wir uns hin parken. Der Arbeiter erklärte uns noch, dass er nur bis halb 5 da wäre und nur so lange darauf aufpassen könnte, dass wir keinen Strafzettel bekommen. Für danach würde er uns empfehlen, dass einer von uns herunten beim Fahrzeug bleibt.
Und dann fing die große Schlepperei erst richtig an. Wir hatten zwar einen Lift aber der Weg dorthin war auch einige Meter lang und vor allem der Gang vom Lift zur Wohnung schien immer länger und länger zu werden. Ihr müsst wissen, unsere Wohnung ist am Ende des Ganges, das letzte Haus in der Ecke. Aber dafür haben wir auch ein herrliches Küchenfenster wodurch wir in der Küche nicht immer das Licht aufdrehen müssen.
- Der Gang wurde immer …
- länger …
- und länger …
- und länger.
Als die Arbeiter noch da waren und wir das Auto unbeaufsichtigt lassen konnten war ja alles ok, aber die Schlepperei dauerte Stunden. Teilweise waren die Dinge ja ganz leicht, aber trotzdem konnte man nicht mehr nehmen, weil man den Lift ja nicht blockieren durfte und es einfach nicht alles in die Hand bekam. Sport machten wir an dem Tag jedenfalls definitiv genug. Ein weiteres Problem war dann auch noch die Wohnungstür, die geht nämlich relativ schwer auf und fällt auch gleich wieder zu und das Aufsperren- und Zusperren dauert auch seine Zeit. Gegen Ende hin, als wir die wertvollen Dinge schon alle drinnen hatten und die Pakete vorwiegend aus Möbelteilen bestanden ließen wir diese dann bei Zwischenstellen, beim Lift oder vor der Haustüre stehen. Somit bliebt das Auto nie lange alleine, während wir aber beide arbeiten konnten und nicht Angst haben mussten, dass uns wer was stehlen könnte.
Irgendwann hatten wir es dann doch endlich geschafft – das Auto war leer und die Wohnung war so voll, dass wir teilweise nur kleine Gänge zwischen den vielen Schachteln hatten. Ob wir das wirklich alles verräumen könnten?
Dann musste das Auto zurückgebracht werden. Wir hatten es zwar bis 12:00 am nächsten Tag, aber wir hatten bei unserer Wohnung ja keinen Parkplatz und der näheste Gratisparkplatz war bei Sixt, wie uns die nette Dame dort erklärte. Auf dem Heimweg kauften wir beim Waitrose noch ein paar essentielle Dinge, wie Milch ? oder Limetten ?ein. Und dann zu Hause in der Wohnung fingen wir schon mal an, ein bisschen auf- und einzuräumen, die Kasterl herauszuwischen, …
Zwischen Kisten und Brettern schliefen wir dann auf der Matratze, die wir schon vor ca. einer Woche zu Splash Damage geliefert bekommen hatten.
Freitag
Am nächsten Tag in der Früh hatten wir schon fast wieder einen Stress, da der Ikea erst um 10:00 Uhr aufsperrt, man dorthin aber ca. 30 min fährt und wir danach das Auto noch volltanken mussten. Wir waren dann schon vor 10 Uhr dort und durften sogar schon hinein. Wir sahen uns das Bett nochmal an und das Fernsehkasterl, dass wir bei der letzten Recherche schon gesehen hatten und hatten somit genug Zeit zum Entscheiden. Eine Abteilung ließ uns allerdings dann nicht vor 10 Uhr weiter und so standen wir, wie später noch über dutzend andere Leute vor einer Absperrschnur, bis endlich das Läuten erklang und uns ein gut gelaunter Mann mit einem „Ich liebe dieses Geräusch“ den Weg öffnete. Wir stürmten fast drauf los, blickten aber auch immer gespannt in alle Richtungen, falls wir noch etwas entdecken sollten, was wir brauchen. Zum Beispiel nahmen wir dann auch noch zwei Besteckladen ? und einen grünen Badteppich mit. Bald schon waren wir bei der Kassa, wo wir getrennt zahlten, Xhris die Möbel und ich den Kleinkram, um Zeit zu sparen. ?
- Recherche beim Ikea
- Möbelabtransport
Anschließend gings wieder ab nach Bromley. ? Auf der Fahrt entdeckte Xhris auf einmal eine Tankstelle, die wir sogleich beehrten. ⛽️ Wir wussten zwar schon von der Dame vom Autoverleih, wo dort die nächste Tankstelle war, aber so wars natürlich viel bequemer.
Bei der Wohnung lud Xhris mich und die Möbel dann nur schnell aus und fuhr gleich das Auto zurückbringen. Ich setzte mich derweilen auf die Bretter, die Dank Teppich auch weich und warm waren. Ganz im Gegensatz aber zum Wetter. Dieses war an diesem Tag nämlich nicht so freundlich wie am Vortag, wo es doch eher sonnig gewesen war. Aber nein, es blies ein kalter Wind und ab und zu tröpfelte es auch ganz wenig. Glücklicherweise hatte ich die Arbeitshandschuhe zum Anziehen und so richtig zum Schütten ? fing es eh erst an als wir beide mit allen Möbeln herinnen waren. Das hatten wir wirklich gut gemastert!
Dann gingen wir an diesem Tag noch zu Sinclair-Hammelton (der Wohnungsagentur) um meine Adressbestätigung abzugeben und noch einmal wo zu unterschreiben ✍?. Wenige Stunden später verließen wir dann wieder unser Nest und machten uns mit Putzzeug bewaffnet auf den Weg zu unserer bisherigen Bleibe, machten dort alles sauber und nahmen noch die restlichen Kleinigkeiten die wir noch dort gelassen hatten mit.
Gleich anschließend machte ich mich auf den Weg in die Arbeit. Zuerst hatte es nämlich geheißen, dass ich mir den Tag nämlich frei nehmen kann, aber dann hieß es auf einmal, dass das doch nicht geht und der Producer falsch informiert war. Somit hätte ich mein Pensum um einen halben Tag überzogen, wirklich schlimm, wenn man bedenkt, wie viele Überstunden ich schon gemacht habe ?. Auf alle Fälle bin ich um ein Haar arbeiten am 30.12 entgangen indem ich am Mittwoch 2 Überstunden gemacht hab und meinem Producer versichert habe, dass ich am Freitag am Abend noch komme.
Ja, die Arbeit war dann wirklich anstrengend ?. Ich komme in die Firma, das erste ist natürlich ein kurzes Gespräch über den Umzug, danach Company-Update (erfahren, was sich in einem anderen Projekt gerade so tut). Ich bin dann nicht beim Bier ? unten geblieben, das wäre dann doch irgendwie komisch gewesen. Außerdem hatten die Pastries (Muffins und weiteres Süßgebäck) an dem Freitag massive Verspätung, sodass am Ende des Company-Updates groß verkündet wurde „Pastries sind da!“. Puh, Glück gehabt! Wenn ich die versäumt hätte. Ich hab nämlich wirklich schon ernsthaft überlegt Alvaro damit zu beauftragen mir eins auf den Schreibtisch zu legen.
Ansonsten gabs auch noch ein paar Gespräche über Feuerwerke und TV Lizenzen ? und dann saß ich quasi eh schon wieder mit einem Deutschen, einer Französin, einem Spanier, einem Russen und später einer Britin unten im Aufenthaltsraum auf einer Couch bei einem Bier ? (ok, ich trank keins, weil Marke X nicht mehr da war).
Heim ging ich dann nach ca. 2h und 15 min (15 min Überstunden und das obwohl die doch gar nicht erlaubt sind für dir Firma!!) harter Arbeit. Doch obwohl ich fix und fertig war – zu Hause wartete noch ein Bett darauf aufgebaut zu werden. Und das wäre auch viel schneller gegangen, wenn wir bei dem einen Lattenrost nicht von Anfang an die Schrauben ganz hinein gedreht hätten. Die Latten da hinein zu quetschen war dann nämlich wirklich harte Arbeit und erforderte Zusammenarbeit bei jeder einzelnen der 42 Holzstangen. Geduldig und mit viel Kraftaufwand brachten wir aber jede einzelne in Position. Bei den Übrigen 42 waren wir dann schon viel schlauer und geübter, wodurch dieser Lattenrost in ca. 15 min zusammengebaut war. Als wir endlich ins Bett – ja Bett! ? – kamen wars dann schon ziemlich spät. Und das obwohl wir doch für Samstag schon das nächste Abenteuer geplant hatten…
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Samstag – Lord Mayor’s Show
Am Samstag in der Früh machten wir uns dann keinen Stress und verließen ganz gemütlich das Chaos. Mit dem Zug gings ab nach London, denn dort feierte die „Lord Mayor’s Show“ mit Tam Tam ihren 800sten Geburtstag. Wir hatten beschlossen uns den Umzug anzusehen und suchten uns rechtzeitig ein Plätzchen entlang der Straße, auf welcher die Kostümierten in einer Parade entlangziehen würden. Wir waren unter den ersten dort und somit in der ersten Reihe, aber es verteilte sich auch gut, sodass nirgends eine all zu große Masse stand. Außerdem war das Wetter an diesem Tag nicht besonderns freundlich: Windig, kalt und immer mal wieder regnerisch. Allerdings war das nicht der Grund dafür warum die Straße so dreckig aussieht – es fuhren extra Straßendienstafahrzeuge, die den goldbraunen Dreck verspritzten. Wir hatten so viel Zeit, dass sich vorher sogar noch ein Take-Away Kaffee ausging, der wirklich wärmend-gut tat, bevor die große Foto-orgie begann. Es gab wirklich soo viel zu sehen, das Militär, viele Schulen und Vereine, die Polizei, Musikvereine, alle hatten etwas vorbereitet. Alte und asiatische Gewänder, prunkvolle Kutschen, viele Pferde, Hunde, Motorräder, Traktoren, Lamborghinis und Käfer, alte Polizeiautos, riesige Waffen, fantastische Kosten, verkleidete Wägen wie beim Blochzug, Riesenroboter, Leute die als Boote verkleidet waren, ein meterhoher Hund, … ???????????⛑?????????????
Xhris wurde sogar von jemandem angesprochen, der ihm ein Zeugnis gab, einen Hut ? aufsetzte und mit ihm ein Foto machte. Ja, es war wer von ner Uni. Gratulation zum bestandenen 2. Master!
Etwa 900 Fotos ? und zahlreiche Videos ? später fuhren wir wieder nach Bromley zurück wo noch einiges an Arbeit (u.a. Kasterl und Bettladen aufbauen, Küche einräumen, …) auf uns wartete und einkaufen mussten wir ja auch noch, damit wir was Leckeres Kochen konnten! Diese Aufgabe übernahm ich dann zu später Stunde, während Xhris sich ganz dem Fernsehkasterl widmete.
- Qualität aus dem Mühlviertel
- Abendessen in Progress
- Xhris baute das Fernsehkasterl auf
Somit hatten wir an diesem Tag auch wieder vieles geschafft – die Küche war eingeweiht, London hatte uns wieder gesehen und die Kamera hatte ihren Dienst wieder einmal bravurös getan.
Sonntag
Am nächsten Tag stand uns dann schon die nächste spannende Aufgabe bevor: Den Fernsehkasten vom Wohnzimmer um zwei Ecken ins Schlafzimmer und hinter das Bett zu transportieren. Wir überlegten alles genau durch, testeten den Weg mit einem Maßband durch, verschoben das Bett und verkleideten die Ecken alle mit den Mengen an Karton, die wir von den Möbelverpackungen hatten. Und dann ging der Spaß los, aber das Kasterl war gar nicht so schwer und es ging dann innerhalb weniger Minuten ganz problemlos.
- Am Anfang …
- Planung
- Wandverkleidung
- Wandverkleidung
Anschließend machten wir uns gleich an den Schreibtisch. Diesen bauten wir so auf, dass auf der einen Seite Xhris sitzen kann, und auf der anderen Ecke ich. Ziemlich praktisch, so ein Eckschreibtisch. Und in der Ecke steht auf einer Schachtel (welche voller leerer Schachteln ist) der Drucker. Später mal, wenn wir eine Couch haben wird sich sogar der Fernsehkasten an der Wand wo der Schreibtisch steht ausgehen.
Den restlichen Tag verbrachten wir damit Dinge aus Kisten irgendwo sinnvoll einzuräumen und den Müll zusammen zu schlichten. Außerdem waren uns wieder ein paar Dinge eingefallen, die wir kaufen mussten. Am Abend gingen wir dann mit Alvaro, der nun ebenfalls eine neue Wohnung gefunden hatte zum Zizzi essen.
Und danach…
Innerhalb der nächsten Woche wurde die Wohnung dann aber erst wirklich wohnlich – wir bekamen unseren Staubsauger geliefert, nahmen ihn auch gleich in Betrieb und konnten somit die Kartonunterlagen unter den Sesseln etc. entfernen, verstauten Verpackungsmaterial in leeren Schachteln, kauften einen Toaster, probierten die Waschmaschine und unser neues Bügelbrett aus, fanden den Müllplatz, der noch ein ziemliches Chaos ohne Trennsystem ist, trugen endlich die vielen Kisten voller Karton hinunter und meldeten den ganzen Firmen (Kundenkarten, National Trust, Oyster …) unsere neue Adresse.
Am Samstag kümmerte ich mich dann endlich darum, dass wir eine TV Licence („Gis“) bekommen, wir kauften ein Fernsehkabel und meldeten uns beim Council an. Somit sind wir jetzt legal gemeldet und dürfen auch Council Tax zahlen. Ansonsten gingen wir dieses Wochenende einkaufen, fanden zig interessante Weihnachtsgeschenksideen und heraus, dass es in England keine Schuhabtropftassen zu geben scheint, der Verkäufer konnte dem Foto nicht mal einen Begriff zuordnen. Und eine Abtropffläche für Geschirr, die keine Löcher hat, gibts auch nicht.
Achja, und wir haben jetzt ein bisschen Weihnachtsdeko und eine Lichterkette (ca. 4m vom ersten bis zum letzten Licht, für draußen und drinnen, mit Batterien (out- und indoor gibts nur mit Batterien) und ich glaub 9 verschiedenen Funktionen. ?
Am Samstag Abend tranken wir dann mit Mama und Papa steirischen Wein und und am Sonntag Nachmittag nahm Xhris den Hammer aus dem Werkzeugkoffer und klopfte liebevoll eine ganze Menge Schnitzel.

























Nun da habt ihr wirklich ganze Arbeit geleistet. Ich bin mir sicher, dass ihr froh seit, dass diese Wohnung euch jetzt länger bleibt. Sicher ist auch, dass das eine gute Übung für ein langes Zusammenleben ist, wenn ihr euch bei so einer Aktion nicht in die Haare kommt. Was ihr an handwerklichen Kompetenzen erworben habt, hätte euch in Heimwerkerkursen sicher einiges gekostet. Da habt ihr euch schon ein schönes und erholsames Wochenende verdient. Falls es diesen Wochenende nicht erholsam genug war, müsst ihr das unbedingt noch nachholen.
Darf ich euch auf eine Flasche Sekt oder Wein einladen???? Ich könnte hier einen steirischen Junker anbieten, für euch besorgt ihr einfach was Gutes und schickt mir die Rechnung??. Ich überweise es, oder leg die Euros dann in euer Zimmer, vielleicht braucht ihr die dann im Dezember, wie ihr wollt. Aber ihr müsst dann mit uns auf die neue Wohnung anstoßen! Meldet euch wenn ihr so weit seit. Lasst euch nicht zu viel Zeit, sonst ist der Junker weg?. Dann steigen wir halt auf Steinfeder um….da ist der Vorrat noch größer. So für heute Gute N8.
So wirklich erholsam war das Wochenende nicht wirklich, aber dazu komme ich noch wenn ich den Blogpost wieder update ?. Momentan gibts halt nicht so viele Bilder, da wir kein Internet haben und Xhris’s unlimitiertes Handyinternet nur begrenzt als Hotspot verwendet werden kann (sprich, das Hotspotvolumen haben wir vor 2 Tagen oder so erreicht).
Aber vorgestern haben wir uns dafür einen ruhigen Abend in der Badewanne gegönnt und gestern haben wir Carcassonne gespielt.
Wir haben auf alle Fälle noch was Gutes aus Österreich in der Küche stehen… Wir könnten es evtl. dieses Wochenende mal machen?
Hut ab, meine Lieben. man fängt schon beim lesen an zu schwitzen, wenn man an die schweißtreibende
Arbeit von euch denkt. Logistik 1 A, gut durchdacht u. präzise gearbeitet. Und ich war schon stolz auf mich,
als ich unsere Fenster vom neuen Haus durchgeputzt habe…;) na ja, ich bin auch schon 50 + o) viel Freude,
viel Spass und Ruhe in und mit eurer Wohnung. (leider kann ich euch keine „Manderln“ schicken, mir fehlt
das Geschick dazu.) Wir denken an euch.
find toll, dass ihr eine LAGERHAUS Schachtel habt 😀
Oh, davon haben wir noch mehrere herumstehen ☺️ ???? z.B. vor dem ? als mein Nachtkasterl