Richmondpark – Hirsche im größten Park Londons

Letzten Samstag Nachmittag machten wir einen Auflug in den Richmondpark, der der größte Park Londons, der zweitgrößte in Großbritannien und der größte ummauerte Park Europas in einem städtischen Gebiet ist. Im Gegensatz zu Hyde Park, Kensington Gardens oder Green Park umfasst der Richmond Park nur sehr wenige perfekte Rasenflächen, viel mehr erinnert er an eine Savanne und als Wildresort bietet er Rot- und Damhirschen eine Heimat. Außerdem sahen wir eine Menge grüne, Wellensittich-artiger Vögel.
Unsere Reise begann etwa zu Mittag, mit dem Zug gings zum Knotenpunkt Victoria in Zentrallondon. Von dort aus ging es dann mit der U-Bahn in den Westen. Als wir in Richmond ankamen, beschlossen wir, nicht den Bus zu nehmen sondern die letzten paar Meter zu Fuß zurückzulegen. Diese waren dann aber gar nicht so wenige, daher war es gut, dass wir uns auf dem Weg dorthin beim Bauernmarkt noch eine kleine Wegzehrung besorgten. Nach etwa 1,5h Fußmarsch neben dem Fluss entlang und an reichen Villen vorbei waren wir dann endlich beim Richmondpark angekommen. Unser Ziel war der See in der Mitte, der Weg war hart, steinig und wirklich weit. Teilweise schlängelten wir uns sogar durch hohes Dickicht hindurch! Aber die Sonne schaute ermunternd auf uns herab – ja, es war wirklich ein herrlicher Tag! Überall gab es dann auch Schilder, die uns darauf hinwiesen, dass es Freiwild gab und am Gipfel des ersten Hügels angekommen trafen wir auch schon eine Herde majestätischer Hirsche, Rehe und auch ein paar Kitze!
Nach zahlreichen Fotos setzen wir unsere Reise fort in Richtung Mitte des Parks, wo sich ein kleiner See befand. Auf dem Weg dorthin fielen uns unter anderem die vielen tieffliegenden Flugzeuge auf, die nach einander (teilweise konnte man drei gleichzeitig sehen) den riesigen Flughafen ‚Heathrow‘ ansteuerten.
Wir kamen auch am „White Lodge“ vorbei, das Haus welches früher das Jagdhaus von König George II war beheimatet heute die Royal Ballett School. Die zahlreichen anderen wichtigen Gebäude die es dort noch zu sehen gibt, sowie die blumenreiche Isabella Plantation, in welcher zahlreiche seltene Pflanzenarten wachsen, haben wir allerdings nicht gesehen, dafür war der Park einfach zu groß (ca. 10m²).
Als wir dann doch irgendwann ans Ende des Parks gelangten kamen wir drauf, dass es wohl am besten wäre wieder zurück zum Start zu gehen. Aber da nahmen wir uns dann einen Bus zur Hilfe. Dieser setzte uns wieder im Zentrum von Richmond ab, wo wir uns ein Lokal suchten und einen wirklich empfehlenswerten Japaner namens wagamama fanden. Das war doch genau das Richtige um unser zweijähriges Verlobungsjubileum zu feiern!

Im Übrigen: Kann mir jemand verraten, was das für ein grüner Vogel ist?

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4 Responses

  1. Regina sagt:

    Ich würde auf Halsbandsittiche tippen, die scheint es in England häufig zu geben:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Halsbandsittich

  2. Petra Neustifter sagt:

    Mein Lieblingsfoto ist der Gugalemuck! Mmmmmh, lecker! Hab ich letzte Woche zwei gegessen – im Diadiholz gefunden!

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