Xhris machte sich heute auf den weiten Weg, hinaus aus Bromley und auf in den nächsten Ort, welcher uns als Beckenham bekannt ist. Für einen Wink mit seiner Oyster-Karte erklärte sich ein freundlicher, roter Bus dafür bereit ihn ein Stück mitzunehmen. Am Ende seines Weges erhob sich vor ihm ein ihm nur all zu gut bekanntes Logo, welches über einer automatischen Schiebetür posierte und ihn einlud, das Gebäude zu betreten. Mit Freude folgte Xhris der Einladung und durchschritt die Glastore. Und plötzlich sah er, auf wen er schon so sehnsüchtig gewartet hatte. Das runde Gesicht lockte ihn mit seinem verführerischen Duft und Xhris konnte nicht widerstehen. Wie oft in den letzten Wochen hatte er von diesem Moment geträumt und da war er nun! Er streckte seine Hand aus und berührte dieses Objekt der Begierde. Gemeinsam gingen sie weiter und Xhris bezahlte gerne den Preis für diesen herrlichen Laib… Brot.
Ok, vielleicht war das ein bisschen übertrieben. Nennen wir es künstlerische Freiheit. 😉 Es ist jedenfalls das erste Mal seit mehr als 2 Monaten, dass wir wieder echtes Brot gegessen haben und nicht so komplett weiches sandwichartiges Brot oder helle Brötchen… Und es war sooo gut!!!
Wie gut, wenn man nicht immer alles hat, dann kann man sich auch über einfache Dinge richtig freuen.
Wie Deine Mama schon bei einem anderen Beitrag schrieb: In letzter Zeit schreibst Du etwas pathetisch…. Ist das jetzt, weil ihr so viel britisch-englisch redet (und die reden ja auch geschwollen) oder liegt es am Weißbrot? 😉
Ich glaube die Antwort ist simpler: Mir hats einfach Spaß gemacht. Vll hängt es auch irgendwie damit zusammen, dass ich letzte Woche sooo viel in der Firma schreiben musste weil wir Besuch von ein paar Programmierern hatten und ich bei den Präsentationen quasi die Rolle des Schriftführers übernommen hab da unsere ‚Leads‘ gefehlt haben – somit waren wir quasi nur 3 Juniors (und ein Tec Art Mensch der sich so halbwegs mit der Materie auskennt).
Es gibt nichts über dunkles Brot!!!