Sengende Hitze und unendliche* Weiten

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    Pferde vor dem Norman Park
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    Norman Park
  • Angi vor dem Norman Park
    Angi vor dem Norman Park
  • Xhris beim Eingang in den Wald
    Xhris beim Eingang in den Wald
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    Genießbar?
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    Privater Fischteich
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    Airplane Hunter
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  • PTA Event - Parent Teacher Veranstaltung
    Tanz der Volksschule
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Das herrliche Sommerwetter lockte uns heute in den Norman Park. Kaum hatten wir diesen jedoch betreten, verführte uns schon ein idyllischer Waldweg weg vom Park, und hinein in den „Elmfield Wood“. Wir kamen uns vor wie zu Hause – Feldwege, Wälder und Wiesen mit langem, trockenen Gras. Unser erstes Ziel war ein kleiner Bach, der sich dann aber als beinahe ausgetrocknet herausstellte und kein Foto wert war. Wir beschlossen dem Weg einfach zu folgen und dieser führte uns quer durch die Botanik, an einem Fischteich mit Enten vorbei und zwischen zahlreichen Pferdekoppeln durch. Wir entdeckten massive Bäume, die teilweise ausgeholt aussahen, bei ein paar von ihnen vermuten wir, dass sie möglicherweise durch einen Blitzschlag zerstört worden sein könnten. Manchmal standen alte, verrostete (Pferde-)Anhänger am Wegrand, die meisten Koppeln waren leer und das Gras sehr ausgetrocknet. Die Sonne brannte auf uns herab, doch noch waren wir genug Energie um unsere Entdeckungsreise fortzusetzen. Nur der Weg wollte nicht mehr – kaum hatten wir wieder Zivilisation und eine Hauptstraße, die sich vor unseren Nasen erstreckte, erreicht ließ uns ein starkes Eisentor nicht mehr weitergehen. Zu allem Überfluss stand davor auch noch ein großer, alter Anhänger um das Hindernis noch einmal zu vergrößern.
Es blieb uns nichts anderes über als kehrt zu machen. Doch bedeutete keineswegs das Ende unserer heutigen Reise – Wege gab es hier schließlich genug! Wir beschlossen der Musik zu folgen – Sie führte uns zu einem anderen Stück Zivilisation. Wir bogen gleich nach dem ersten Haus links ab und betraten somit den Hof einer Volksschule in der gerade ein Fest gefeiert wurde. Auf der großen Schulwiese gab es zahlreiche Attraktionen: Hüpfburgen, „Bullenreiten“, Schminken, Haare-Färben, Fingernägel-Lackieren, Spiele wie z.B. Dosenschließen (nur, dass auf echtes Geschirr geschossen wurde), … und zahlreiche weitere Zelte. Zum Beispiel machte die Polizei Werbung und natürlich gabs auch ein Zelt von einer Nachhilfe-Organisation. Außerdem gab es eine Tanzeinlage der Kinder. Die Choreografie war zwar nicht perfekt eintrainiert aber es war dennoch lustig zum Zusehen. Zwei Eis später machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück. Zumindest wollten wir das, denn wir starteten kein Navi und unsere Nase führte uns dann ganz wo anders hin. Ein paar Kilometer später fanden wir uns auf der Straße auf der wir vom Bus ausgestiegen waren wieder – nur noch ein schönes Stück weiter nördlich. Wir spazierten also alles wieder hinauf. Die Sonne brannte auf unsere Köpfe herunter und wir waren froh uns früh genug mit Sonnencreme geschützt zu haben. Als wir endlich wieder beim Norman Park ankamen warfen wir uns sogleich unter den erst besten, schattenspendenden Baum und schlugen dort unsere Picknickdecke auf. Jetzt war Mittagessen angesagt – genüsslich verspeisten wir unsere Wrap während unser Bluetooth Lautsprecher versuchte die laute Musik, die ihren Ursprung am Ende des Parks zu haben schien, zu übertönen. Wir rasteten aber nicht lange, denn mir wurde schon wieder kalt, da es ziemlich windig war und der Baum seine Fähigkeit kühlenden Schatten zu spenden wirklich gut verstand.
Von der Musik neugierig geworden, führte uns unser Weg diesmal quer durch den Park. Und wie hätte es auch anders sein können, erwartete uns dort abermals ein Eisauto, welches wir nicht im Stich ließen. Wir fragten den Mann was da los sei, denn wir konnten nicht sehen, was sich hinter dem, von Securities bewachten, (Sportplatz-?) Eingang befand. Er erklärte uns, dass es sich dabei um eine Festival handle.
Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Diesen bestritten wir zu Fuß, somit sind wir heute über 11,7 km gegangen.

Verwunderlich ist nur, warum wir in dem Park nur ein einziges Eichhörnchen zu Gesicht bekamen.

* unendlich bezieht sich in dem Fall auf Stadt-Verhältnisse

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4 Responses

  1. Maria sagt:

    Sehr gute Arbeit, Deutschmatura , setzen. Eins. Sie haben ihre Schilderung mit viel sprachlichem Geschick, fesselnd und informativ dargestellt. Wir haben den Text wirklich genossen. Liebe Güße, Maria, Helmut, Petra, Johannes aus Kroatien.
    P.s. Auch hier frieren wir nicht wirklich.

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