Freitag
Am Karfreitag bekamen wir Besuch aus Österreich. Als Xhris’s Eltern bei uns am Vormittag ankamen, hatten sie schon eine lange Reise hinter sich. ✈️ Trotzdem machten wir uns gleich wieder auf in die Stadt und stärkten uns beim Zizzi ? (beim Gleichen wie dem wo wir letztes Jahr schon mit Andreas waren) für einen langen Spaziergang. ☀️ Das Wetter war herrlich sonnig und frühlingshaft, trotzdem war der Wintermantel aber noch sehr angenehm. Wir gingen am Buckingham Palace ?? vorbei und durch den kompletten Hyde- und Kensington Park ? hindurch, genossen Eis und sahen unzähligen Leuten, Hunden ? und Enten zu. Zudem wurden wir auch Zeugen einer kleinen, privaten Ostereier-Suche hinter Büschen und Bäumen.
- Warten auf den Besuch
- vorm Buckingham Palace
- Queen Victoria Memorial vorm Buckingham Palace
- The Mall (Straße vorm Buckingham Palace)
- Hyde Park
- Kensington Palace und „Round Pond“ (Teich im Kensington Park)
- Round Pond
- beim Kensington Palace
Samstag
Am nächsten Tag machten wir uns gleich in der Früh auf zum London Eye?, wo sich die drei eine Runde drehen ließen, während ich den traumhaften Dreamworks-Shop entdeckte. Nachdem sie dann auch den in das Ticket inkludierten 4D-Kinofilm mit allen Sinnen erlebt hatten, gingen wir nochmals in den DreamWorks Shop hinein und Gabi kaufte uns sogar zwei Häferl – einmal den Esel aus Shrek und einmal eins von Drachen zähmen leicht gemacht! Danke, wir werden an dich denken, wenn wir unsre heiße Schokolade trinken!
Anschließend ging unsere Tour am Big Ben, den Houses of Parliament und der Westminster Abby vorbei. Wir gingen am Rande des St. James Parks ? entlang, sahen den Horse Guards Platz und gelangten schließlich zum Trafalgar Square wo wir einen Abstecher in die National Gallery machten. Anschließend suchten wir uns ein Lokal fürs Mittagessen in Soho, China Town.
Danach reisten wir wieder zurück nach Bromley und deckten uns mit Torten ? von der Patisserie Valerie ein, damit wir am Ostersonntag versorgt waren. Zu Hause hatten wir etwas Zeit um uns für den bevorstehenden Abend vorzubereiten. Immerhin würden wir ein viergängiges Menü auf einem Schiff auf der Themse genießen. ?
Als wir wieder in London waren, mussten wir auch gar nicht lange auf das Schiff warten. Das Essen war herrlich und vorne sang ein älterer Mann als Abendunterhaltung ?. Zu späterer Stunde schwangen wir das Tanzbein und als es dunkel war gingen wir dann auch an Deck und genossen den herrlichen Ausblick auf die vielen Lichter Londons. ?
- London Eye Gondel
- Aussicht vom London Eye auf den Shard (höchster Turm Londons)
- Houses of Parliament
- vorm Big Ben
- DreamWorks Shop
- Angi im DreamWorks Shop
- Xhris im DreamWorks Shop
- Westminster Abby
- Horse Guards Platz
- Trafalgar Square
- China Town
- Torten in China Town
- Mittagessen beim Chinesen
- Bootstour
- Abendessen am Schiff
Sonntag
Am Sonntag genossen wir ein langes, ausgiebiges Osterfrühstück und beschlossen dann kurzerhand dem Tower of London einen Besuch abzustatten. Die Tickets hatte Xhris schnell im Internet bestellt und als wir am Bahnsteig waren mussten wir wie so oft nur wenige Minuten warten bis der nächste Zug nach London fuhr.
Unser Audio-Führer erzählte uns interessante Geschichten über das Leben im Schloss, das Leben, das die Bewohner und Gefangen hier führten und die alten Gemäuer. Hier gibt es einen Rabenwerter, dieser muss auf die Raben, die hier leben aufpassen. Früher lebten hier sehr viele Raben, es war eine richtige Plage und man fragte sich, ob man die Burg nicht komplett frei von Raben bekommen sollte, doch eine alte Legende besagt, dass, wenn die Raben weg sind, sich der Tower in Staub auflösen würde und die Monarchie unterginge. Daher leben hier noch 6 Raben plus zwei Zusätzliche, um komplett sicher zu gehen, dass auch ja nichts passieren kann.
Früher, als der Tower gebaut wurde war dies das größte Gebäude weit und breit und kilometerweit sichtbar. Die Nähe zur Themse war praktisch, da die dort verkehrenden Schiffe Zoll abliefern mussten und der Fluss gut überblickt werden konnte. Außerdem nutzt der Tower Mauern, die noch vom römischen Imperium übergeblieben sind. Dieses ging nämlich bis hierher!
Viele Gefangene wurden im Tower jahrelang gefangen gehalten, manche genossen ein besseres Leben (sie waren mit der ganzen Family dort und durften auch in den Hof hinaus) als andere und in den Wänden gibt es auch einige Inschriften oder aber auch Wappen die sie in ihrer Gefangenschaft einritzten.
Einige fanden hier auch ihren Tod, allerdings war galt es als Ehre im Tower enthauptet zu werden. Normalerweise fand dies außerhalb, auf einer viel größeren Tribune mit viel mehr Zuschauern statt.
Auf unserer Tour durch den Tower gingen wir auch in das größte Gebäude in der Mitte des Platzes („White Tower“) in diesem sahen wir zahlreiche Waffen und Ritterrüstungen, die sogenannten „Royal Armories“ ⚔. Außerdem sahen wir die früheren Kronen (aus denen die Edelsteine entnommen worden waren um sie in die neuen Kronen einzusetzen). ? Für so manche prunkreiche Krone mussten sich die Königsleute sogar einige Diamanten ausborgen, da sie selbst nicht genug besaßen, kein Wunder, wenn man sich die Anzahl an Steinen mit denen diese Prunkstücke besetzt werden ansieht!
Anschließend stellten wir uns für die Kronjuwelen-Austellung an. Wir mussten eine ganz schöne Zeit warten, bis wir endlich drinnen waren und auch dort noch, hieß es anstellen, allerdings konnte man sich Informationen durchlesen und es lief auch ein kurzer Film, der dir Krönungszeremonie zeigte.
Als wir uns dann der tatsächlichen Ausstellungsfläche näherten sahen wir, dass die Wände, aus etwa einem Meter dicken Metall waren, ja wir befanden uns tatsächlich in einem echten Tresor. Man konnte wirklich nahe ran und es sah eigentlich alles so aus, wie in einem Film. An den Kronen, Zeptern und Reichsäpfeln wurde man auf einem Förderband vorbei befördert, damit niemand ewig davor stand und allen anderen den Weg versperrte. Wir sahen auch all die zeremoniellen Gegenstände, wie z.B. ein adlerförmiges Goldgefäß (welches das, nach einem uralten Rezept zubereitete, Öl für die Königssalbung beinhaltet), den Öl-Löffel, Ringe, Armbänder, Gewänder oder Schwerter. Außerdem gab es zig, wunderschöne Gegenstände aus Gold (Teller, Salzbehälter, Taufbrunnen, Kerzenhalter oder aber auch ein Weingefäß welches etwa 100 Liter Wein fasst und mit allen möglichen, wunderschönen Details wie Tieren (inkl. Eichhörnchen!) Menschen und Gewächsen geschmückt war).
- auf dem Weg zum Tower
- Tower of London
- Rabe im Tower of London
- exotische Tiere als Geschenke von Herrschern
- White Tower (links)
- Tower of London
- Royal Armories
- Swarovski-Kunst
- Mortar
Erst als der Tower seine Pforten schloss verließen auch wir das Anwesen und spazierten über die London Bridge hin zu dem Griechen, den wir schon 2013 und 2015 beehrt hatten. Nachdem wir mehr als voll waren führte uns unser Weg über die Millenium Bridge in Richtung St. Paul’s Cathedral. Anschließend gings von Blackfriar, wo der Zug schon auf uns wartete, wieder retour nach Bromley.
Zu Hause probierten wir dann noch die Torten und machten uns einen gemütlichen Abend.
- Essen beim Griechen
- Bromley South Station um 23:23
Montag
Am Montag gingen wir es dann ganz gemütlich an und besichtigten zur Abwechslung mal Bromley. Genauer gesagt waren wir im intu-Shopping Center und spazierten eine Runde durch den Church Garden ??, wo wir natürlich auch auf Eichhörnchen trafen ?.
Der Taxi-Fahrer kam etwas früher als gedacht, aber das war auch gut so, denn es waren extrem viele Autos auf den Straßen, was die Fahrt zum Flughafen länger als erwartet werden ließ. ?
Es war also ein sehr sportliches, abenteuerliches und lehrreiches Wochenende und wir haben uns sehr gefreut Ostern gemeinsam mit Gabi und Franz zu verbringen!
Vielen Dank für euren Besuch! ??
- unser Hausfuchs


























































Dem können wir uns nur anschließen. Es war eine herrliche Zeit und ihr seid als Fremdenführer bestens
weiterzuempfehlen! Auch euer 4* Hotel ist 1A. Schade, dass unsere Zeit so begrenzt war. Aber Arbeit und Pflicht
rufen uns. Wir werden noch lange an dieser wunderbaren Erinnerung voller Abenteuer, sportlichen
Raffinessen und Wetterkapriolen zehren….Kurz vor Stansted habe ich sogar einen Regenbogen gesehen.
Ob das ein gutes Omen ist, wird sich erst weisen. Ein herzliches Dankeschön ergeht an euch von uns.